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Grundlagen von ReLv

Bei der Suche nach effektiven Förderkonzepten, vor allem für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche, stieß die Arbeitsgruppe 1999 auf das Förderkonzept der Freiburger Rechtschreibschule (FRESCH), das uns aus mehreren Gründen sehr Erfolg versprechend zu sein schien:
FRESCH arbeitet kontinuierlich mit den Rechtschreibstrategien Schwingen, Weiterschwingen, Ableiten und Merken. Diese Konzentration auf vier Grundstrategien schien uns geeignet, den Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwächen Sicherheit zu vermitteln.

  • Nach FRESCH wird das Lernen über die Eingangskanäle Bewegung, Hören und Sprechen praktiziert, damit werden verschiedene Verarbeitungs- und Lösungsstrategien gefördert und Defizite ausgeglichen.
  • Nach FRESCH führen die Lernenden immer zwei Tätigkeiten aus: Sprechen und Bewegen, Sprechen und Schreiben, Sprechen und Silbenbögen ziehen (Kontrolle). Das fördert die Koordination von zwei neurologischen Mustern.
  • Die Arbeit mit den Strategien ermöglicht eine differenzierte Diagnose und eröffnet Möglichkeiten der gezielten Förderung.

Der Mitbegründer der Freiburger Rechtschreibschule, Günter Renk, bot uns eine Fortbildungsveranstaltung an, und in der Folge machten sich eine Förderschule, mehrere Grundschulen, eine Hauptschule und zwei Realschulen auf den Weg, nach diesem Konzept zu fördern.