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Evaluation

Seit dem Jahre 2000 werden in allen ReLv - Schulen regelmäßige Evaluationen durchgeführt, auf deren Basis die Wirkung des Konzeptes geprüft wird. Die Grundschulen sind durch die Schul- und Bildungsberatung überprüft worden, die Ergebnisse wurden in einem Projektbericht 2004 – 2007 veröffentlicht. Ohne auf Bewertungsdetails eingehen zu wollen, kann man folgende erfreuliche Tendenzen sehen:
Insgesamt verlassen deutlich weniger Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf die Grundschulen, wenn diese systematisch nach ReLv arbeiten. Die Anzahl der LRS- Risikokinder konnte in den Pilotklassen der teilnehmenden Grundschulen erheblich reduziert werden.

In den nach ReLv arbeitenden Schulen der Sekundarstufe I reduziert sich die Anzahl der Kinder mit Förderbedarf in den Erprobungsstufen deutlich. Nach einem Jahr bleiben im Schnitt 1/3 der ursprünglich zu fördernden Kinder, nach einem weiteren Jahr nur noch wenige Lerner, die weiterer Förderung bedürfen. Nach ReLv lässt sich nicht nur die Leistung schwacher Lerner verbessern, auch die guten und sicheren Rechtschreiber profitieren nachweislich, vor allem durch die Sprachreflexion, die im Unterricht eine zentrale Rolle spielt. Auch Kinder mit Migrationshintergrund erhalten durch das strategieorientierte Arbeiten Sicherheiten, verbessern ihre Ergebnisse, erfahren durch die Reflexion eine deutliche Sprachförderung.
Der Fachbereich Jugend kommt in seinem Bericht zu der Aussage, dass die in das Projekt eingebrachten Kosten erheblich geringer waren als die jährlichen Ausgaben für die LRS -Fördermaßnahmen. Das Ziel, diese Ausgaben deutlich zu senken, sei noch während der Laufzeit des Projekts erreicht worden.