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Entwicklung von ReLv

Ausgangspunkt für die Arbeit war die Tatsache, dass es uns an effektiven Förderkonzepten fehlte, die von einer differenzierenden Diagnose ausgehen und den Schülerinnen und Schülern gemeinsames Lernen, individuelle Förderung sowie verlässliche Lernzuwächse ermöglichen. Wir standen hilflos vor der Situation, dass wir nicht wussten, warum Fehlleistungen auftreten und wie wir erfolgreich reagieren bzw. intervenieren konnten.
Ziel war es deshalb, ein Konzept zu entwickeln, das, ausgehend vom Kind, die Prinzipien der Rechtschreibung ebenso lehr-und lernbar macht wie die Fähigkeit, Texte zu erschließen.
„Erforschen“ und „Verstehen“ stellen die Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens, aber auch der Austausch zwischen den Lernenden und Lehrenden spielt für die Konstruktion eigenen Wissens eine zentrale Rolle. Entsprechend dieser Auffassung arbeiten alle Schülerinnen und Schüler zwar gemeinsam nach diesem Konzept, es können aber auch alle Kinder, je nach ihren Lernständen, individuelle Unterstützung bzw. Förderung durch individualisierende Angebote erfahren. Durch diese integrative Art des Lernens werden erfahrungsgemäß Lese-Rechtschreibschwächen zum großen Teil verhindert bzw. durch eine kontinuierliche Arbeit abgebaut.
Einen großen Motivationsschub erhielten die ReLv - Entwicklerinnen, als die Freiherr - vom -Stein-Realschule und die Geschwister - Scholl - Realschule 2003 gemeinsam den 1. Preis beim Landeswettbewerb „Neue Wege des Lernens“ für das Unterrichtskonzept gewannen und die Pilotklassen der Grundschulen hervorragende Ergebnisse erzielten.